2009-09-080000

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Aktualisiert: 02. 04. 2012


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Was gefallen, aufgefallen, aufgestoßen und manchmal auch gefreut hat,

  das...   Aktuelle - oder auch Tagebuch

(Dilettantische Ansichten eines Kleinbürgers)

Montag, 02. April,   ... den 1. 4. wollte ich vorbei lassen, man kann ohnehin nur noch schlecht zwischen Dichtung und Wahrheit unterscheiden. Mir fällt da gerade die Jubelarie ein, die man anstimmt, weil man  die Neuverschuldung unseres Hausahaltes um zwei Zehntel reduziert hat. Sollte das etwa ein vorgezogener Aprilscherz sein? Wer hat da eigentlich mehr Schuld, die Wähler die immer größere Wohltaten verlangen oder die zu Wählenden, die diesen Wünschen letztlich nachgeben? Ich glaube natürlich, in meiner Naivität, die Antwort zu wissen. Nun aber mal der Reihe nach, es sind schließlich bereits vier Wochen ins Land gegangen und Beschwerden über mein Schweigen eingegangen.

Die Zeit vergeht dieses Frühjahr besonders schnell. Anfang März eine ungewohnte milde Witterung, die mich an die „Partout“ lockte. Habe das vergrößerte Ruderblatt wieder eingebaut, den Großschot-Traveler angepaßt und die Halterungen für die Sitzbänke in der Plicht  verstärkt. Die Winterpersenning  gegen die leichter zu bedienende Sommerpersenning getauscht. Außerdem die Baumstütze verlängert.  In der Folienwerft wartete ein Opti, der Schülergruppe auf die Überholung/Neulackierung des Bootskörpers. Das alles füllte den März aus.

Und natürlich die Fahrt zur „ANITA“, nach Gillelej, ca. 900 km, in der letzten Märzwoche. Es war noch sehr kühl, nachts auch Reif auf den Dächern, tagsüber meistens Nebel mit Temperaturen zwischen 4 und 7 Grad. Das wechselte schnell mit sonnigen Abschnitten. In der Werfthalle waren vermutlich ca. 10 Grad, nicht unangenehm zum Arbeiten, jedoch grenzwertig zum Lackieren. Die vorangegangene Crew hatte weitere Teile der Inneneinrichtung ausgebaut. Wir, Rüdiger und ich, mußten nun die Rumpfinnen-Konservierung so weit fertig machen, daß die Folgecrew Arbeit hatte. Sie müssen nun weiter alte Lackflächen säubern und Nachlackieren. Wir selbst fanden innen sauber geschliffene Mahagoni-Planken vor, die innen und außen paßgenau geplankt waren. Bei einer Plankendicke von 40 mm und über die ganze Länge bis zu ca. 15 m geschäftet, eine beeindruckende Bootsbauarbeit. Die Werft war/ist auf  den Bau von Fischkuttern aus Eiche spezialisiert, hat aber bereits einen 12er restauriert. Sehr angenehme und hilfsbereite Leute. Sprechen, außer dänisch natürlich, überwiegend englisch und verstehen auch etwas deutsch. Von uns mußte das gesamte Unterwasserschiff, ca. 45 qm, gründlich abgesaugt und die Bilge gesäubert werden. Das mußte ich Rüdiger allerdings alleine überlassen, ich hatte am ersten Arbeitstag/Mittwoch, einen ergiebigen Brechdurchfall...   Die Bilge ist unter den Bodenwrangen ca. 1 m tief! Und die Kielsohle über dem Totholz nur ca. 20 bis 30 cm breit. Hilfs-Bodenbretter konnte man nicht fest installieren, weil man sie wegen der Lackierarbeiten laufend verschieben mußte. Die Artisten von Sarrasani waren dagegen eine Leientruppe, sie mußten nämlich keinen Farbtopf, mit tropfendem Pinsel oder Rolle, gleichzeitig händeln. Ich hatte meine Arbeitschuhe zu Hause stehen lassen, … und so kam es wie es kommen mußte, auf eine  Wippe tretend, ergoß sich ein Teil der weißen Grundierung über Hose, Ausgehschuhe und Bilge ..., selbst  Schuld. Nach einer gründlichen Behandlung konnte ich sie allerdings zu Hause wieder einigermaßen restaurieren. Nur die Hose behielt einen bleibenden Schaden. Außer einem festen Untergrund mußte man auch für eine gute Beleuchtung, hinter den verwinkelten Einbauten, sorgen. Wo man nichts sieht, kann man nichts lackieren. Da bewährten sich meine zwei mitgenommenen Halogenstrahler. Also, die gesamte Innenschale zweimal grundiert und zweimal mit Bilgefarbe gestrichen. Die Hälfte der Flächen befanden sich hinter Einbauten wie, Toilette, Pantry, Schränken, usw. Außerdem reinigten wir Altanstriche im Vorschiff über der Wasserlinie und die demontierten Wegerungsleisten aus dem Vorschiff. Untergebracht waren wir in einer Ferienwohnung mit fünf Zimmern und 10 Betten, ohne Esstisch und ohne Küche. Ist dort so üblich. Mit Küche wird extra ausgewiesen. Für uns zwei war es ausreichend, mit zehn  möchte ich allerdings nicht dort wohnen. Es war kein Zuckerschlecken, aber schön und die „ANITA“ mit ihren Dimensionen beeindruckend. Natürlich hängt man bereits jetzt mit dem Terminplan kräftig hinterher, was kaum aufzuholen sein wird. Dennoch: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“ Leider habe ich noch keine Fotos von der Aktion, weil ich neben den Arbeitsschuhen auch meine Tasche mit Fotoutensilien stehen gelassen hatte! Wird aber hoffentlich von Rüdiger nachgeliefert.

Übers Wochenende waren wir wieder zum Klassentreffen, nun bereits zum 10. male. Mit dem ungünstigen sehr windigen Wetter hatten wir es auf den Punkt genau getroffen. Es waren nur kurze Miniwanderungen an der Mulde möglich. Ich schätzte den sehr kalten Wind auf 5 bis 7 Bft. Teilweise konnte man sich kaum auf den Beinen halten. Von Engelsdorf, unserer alten Schule, heute Gymnasium, fuhren wir an die Mulde nach Wurzen, Fährhaus Dehnitz mit Mittagessen und kleiner Wanderung zum Wachtelberg. Danach zum Hotel Schiffsmühle bei Grimma. Dort packte Manfred seinen hervorragenden Streußelkuchen und Kaffee aus der Thermoskanne aus, was geradezu Begeisterungsstürme auslöste. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, sein Vater war Bäcker, er selbst Ingenieur, das ist kein Wunder. Nach einem Abendessen in der Schiffsmühle löste sich Runde wieder auf. Es war ein schöner Tag, auch wenn das Wetter für die geplanten kleinen Wanderungen einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Wir nehmen es wie es ist – wer sagte da noch mal „basta“?    

Dienstag, 29. Februar, und immer wieder Griechenland. Nach der gestrigen Griechenlanddebatte habe ich folgenden Eindruck. Alle rechnen damit, daß Griechenland aus dem Euro fällt, also nicht zu halten ist. Man ist nun im Bundestag bemüht mit allen Mitteln zu vermeiden, daß Deutschland an den Pranger gestellt wird. Gehaßt wird immer der Stärkste und damit kann Deutschland nur schlecht umgehen. Ich muß da an Bayern München denken, die haben das inzwischen akzeptiert. Vermutlich wird sich das nach der Wahl in Griechenland im April zuspitzen. Der größte Fehler der Euroländer war es m.M.n. , in Griechenland die Volksabstimmung zu verhindern. Aber da wollte man die westlichen Banken retten. Nun, nachdem das Meiste abgeschrieben ist, kann es losgehen. Ob der Rest der Euroländer auf Dauer ohne eine gemeinsame Wirtschafts- und Steuer- und Sozialregierung, vom Militär ganz abgesehen, weiter exiistieren kann, halte ich mehr als fraglich, aber wer weiß, vielleicht raufen sie sich aus schierer Not zusammen. Länderfinanzausgleich in der EU. 1. Länderfinanzausgleich kann es nur funktionieren, wenn es ein Land ist, also die politische Union der EU. Davon sind wir weit entfernt. Dennoch gibt es das bereits! Über 30 milliarden werden jedes Jahr an Strukturhilfen in die Nehmerländer der EU überwiesen. Das war und ist ja der Hauptgrund zum Beitritt der vergangenen und zukünftigen Kandidaten. Warum stehen die denn Schlange? Sie wollen Geld, aber kein Mitspracherecht der Geberländer. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen.

Montag, 20. Februar, “Freiheit leben, heißt Verantwortung übernehmen, nicht in öffentlichen Ecken stehen und kritisieren”. Das schlage ich zum Satz des Jahres vor. Schmidt-Schnauze würde jedoch dazu sagen: “wer Visionen hat, sollte zum Augenarzt gehen.” Ich vermute mal, dazwischen wird in den nächsten Jahren herumdiskutiert. Einfach wird er es nicht haben, der neue Kandidat. Meiner Meinung nach hat Merkel ein Meisterstück vollbracht, egal ob ungewollt oder nicht.  Für die eigene Gefolgschaft hat sie sich widerborstig gezeigt und für die Wähler hat sie richtig gehandelt. Ob er der Richtige ist, wird sich ja zeigen. Sympathisch romantisch fürs Volk ist er, auch für mich, ob er dem Tagesgeschäft gewachsen ist, wird sich zeigen, hoffentlich. Für die Rotgrünen ist es eine gewisse Endtäuschung, sie haben nämlich nie wirklich geglaubt, daß Merkel die Wende schafft, aber da haben sie nicht an den Atomausstieg gedacht, den sie ihnen auch geklaut hat. Nach meinen dilettantischen Überlegungen ein wahres Meisterstück. Die FDP war dafür nur ein Vehikel.

Sonnabend, 18. Februar , nun ist es also doch so weit, es muß ein neuer Präsident her. Warum der alte gehen mußte ist mir noch nicht ganz klar. So berechtigt hohe moralische Ansprüche erwartet werden können/müssen, muß man sich auch fragen ob diejenigen die sie einfordern, sie auch an sich selbst anlegen. Vermutlich war das auch einer der Knackpunkte von Wulff, daß er seine hohen Anforderungen an Johannes Rau, selbst nicht gerecht werden konnte. Das Gleiche könnte sich jetzt in anderer Richtung wiederholen. Und die Opp. ist jetzt so voreilig mit der Verurteilung von Merkel, daß Merkel wieder gezwungen ist einen Kandidaten gegen sie durchzusetzen. Das ist jetzt die neue spannende Frage, es wird also nicht langweilig.

Am Mittwoch war ich im SCR in Walluf, wegen “Anita”. Nette Leute kennen gelernt. Sie benötigen natürlich dringend Freiwillige, auf eigene Kosten, der Verein muß sparen, die man nicht so leicht zusammen bekommt. Einsätze unter einer Woche lohnen sich nicht. Im Juni soll sie zur Kieler Woche schwimmen, das ist ein anspruchsvolles Ziel. Wenn es zeitlich klappt, kann ich vielleicht helfen.

Habe seit gestern eine Aufstellung von allen unseren Reisen seit 1968 zusammen gestellt. Freunde, Clubkameraden, Charter und natürlich Hedi.   Über 20.000 sm sind dabei rausgekommen, hatte in etwas damit gerechnet, war dann aber selbst erstaunt. Ich werde davon eine Seite zusammenstellen.  

Freitag, 10. Februar heute neue Seite “Mastbau” fertig gestellt. Hatte den Text bereits aus dem Fotobuch, mußte also kein neues Gehirnschmalz vergießen. Da kommt immer wieder neue Freude auf, wenn man sich daran zurück erinnert. Diese Bauweise wäre auch etwas für die “Anita” könnte man alles selbst machen und würde vermutlich ein Zehntel dessen kosten, was man bei einer Werft bezahlen muß. Und da werden nicht viel an Hunderttausend fehlen. Allein der Stundenlohn. ca. 60,-/Stunde mal  500 = 30.000,-, nur Arbeitszueit ohne Material. Im übrigen, die “Anita” hat sich gemeldet, ich bin gespannt.

Donnerstag, 09. Februar  Es ist geschafft, saß seit 4 Wochen an der Homepage. Hatte einen Fehler in der Publizierung, den ich nicht beseitigen konnte und habe sie deswegen neu installiert. Aber was eine Arbeit bei 25 Seiten. Die Texte bekam ich gut rüber aber nicht die Bilder, weil ich vermutlich beim Übertragen/Kopieren falsch gemacht hatte. Seit vorgestern Abend läft sie nun wieder, natürlich habe ich in der Gestaltung was verändert, auch die Navigation vereinfacht, einige wenige Seiten gelöscht. Nun kommt eine neue dazu, über den Mastbau für die Molly, als Leistenbauweise eine der schönsten Arbeiten am Boot.  War letztes Wochenende in Hamburg zum Wintertreffen des „Freundeskreises Klassischer Yachten“. Mit ca. 250 Teilnehmern sehr gut besucht, fand im Naturkundemuseum in der Rothenbaumchaussee statt. Lernte da Herrn Christmann kennen. Hörte über die Probleme und Arbeiten für die Restauraurierung des 12er Anita und habe meine Hilfe angeboten.  Mal sehen ob sie sich melden. „Meteryachten“ müssen zusammen halten.

Sonnabend, 14. Januar Habe soeben den Spiegelartikel über die sich formierenden Proteste gegen den Fehmarbelt-Tunnel gelesen.  “Der Schimmelreiter” , kann ich da nur sagen. In der Novelle von T. Storm wird das genau beschrieben (Stuttgart 21). Erst einmal dagegen, weil die Idee nicht von einem selbst ist und weil es in der Vergangenheit ja auch ohne ging. Alles Neue ist unsicher und deshalb abzulehnen. Angeblich wäre es in der Schweiz mit der Basisdemokratie alles besser. Durch meinen Bruder in der Schweiz kann ich da ab und zu reinschnuppern. Es ist gar nichts besser, es dauert nur länger. Das Ergebnis ist keinen Deut besser oder schlechter. In seltenen Fällen sogar extrem verheerender. Das Volk ist auf Dauer nicht klüger als deren gewählte Vertreter. Man zieht bei uns immer nur die Beispiele heran, die einer Meinungspartei gerade passen. Warum akzeptieren die Stgt.21-Gegner nun die Volksabstimmung nicht? Der größte und härteste Verteidiger des Schweizer Bankgeheimnisses, hat jetzt gestohlene Bankdaten, zum Sturz des Schweizer Nationalbankpräsidenten, verwendet. Was er vor einem Jahr noch mit Nazi-Methoden der Deutschen beschimpft hat, machte er jetzt selbst.  So schnell geht das. ... auch in einer Basisdemokratie wird nur mit Wasser gekocht.

Donnerstag, 12. Januar ,  Zahlen hatten wir genug, was gab es sonst noch? Natürlich unser Bundespräsident, da kommt man nicht drumrum. Aber,  jede Torkshow behandelt das Thema, warum nicht auch ich? Also, ran an den Stammtisch: Ist ein Berufspolitiker für so ein Amt geeignet, auch noch so jung? Können Menschen die ihr Leben lang nur Politik in eine Richtung gemacht haben, überhaupt neutral und vertrauenswürdig sein? Wie oft mußten sie (die Politiker) kraft ihres Amtes, auf anderen rumhacken und schlecht machen? Wie glaubwürdig können die dann noch für große Reden sein?  - Wohl kaum noch, glaube ich fast. Daß kein falscher Eindruck entsteht, ich bewundere im Prinzip alle Politiker. Aber weil sie für ihre Tätigkeit bezahlt werden, müssen sie auch für ihre Fehler einstehen und die Konsequenzen tragen. Deshalb ist ja die Demokratie ein so schweres und mühseliges Geschäft. Nun aber weiter: Wären dafür nicht gestandene Wissenschaftler, Schriftsteller, Richter, o. ä., politisch unbeschriebene Blätter, viel besser geeignet? Obwohl natürlich Köhler, mit seiner mangelnden Standhaftigkeit, obwohl, bzw. gerade weil er die Wahrheit gesagt hat,  auch kein leuchtendes Beispiel dafür ist. Oder: will man in Wirklichkeit die Merkel treffen mit Wulff als Vehikel? Wird vielen die Merkel, mit ihrer ruhigen, bestimmten (wissenschaftsähnlichen sehr abwegenden Vorgehensweise) und gar keiner politischen Hektik betriebenen Politik, treffen? Welche Gründe könnten dafür sprechen?  Wenn sie schon keine Breitseite bietet, schießt man halt auf die tolpatschigen Begleitschiffe. Es könnte nur sein, daß Angela damit noch mehr Vorsprung gewinnt und immer uneinholbarer für ihre politischen Gegner wird.

Sonnabend, 07. Januar 2012 , eigenartig, von einer Sekunde auf die andere ist das alte Jahr rum und wir müssen uns an eine neue Zahl gewöhnen. Schauen wir mal nach was die Zwölf bedeutet: 

In China:Zwölf Doppelstunden des Tages; zwölf Monate des ; zwölf  , die 11 kommt im chinesischen gar nicht vor.

Die Zahl Zwölf ist eine Zahl mit vielen : 1, 2, 3, 4, 6 und  12. Keine Zahl kleiner als Zwölf hat so viele Teiler. Erst die Achtzehn hat ebenso viele Teiler (1, 2, 3, 6, 9, 18) und erst die Zahl 24 hat mehr Teiler (1, 2, 3, 4, 6, 8, 12, 24). Die Zwölf wird  vermutlich deshalb gerne als Basis für Zahlen- und Maßsysteme verwendet.

Die Zwölf ist eine, weil sowohl 6, die Anzahl der Teiler, als auch 28, die Summe ihrer Teiler,  sind. Gleichzeitig ist Zwölf auch eine , was bedeutet, dass die Summe ihrer echten Teiler größer als sie selbst  ist, sie ist die kleinste abundante Zahl. Außerdem kann man 12 (gleich  große) Kugeln um eine weitere Kugel gleicher Größe legen, sodass alle  diese berühren, aber keine Überschneidungen auftreten; 12 ist damit die  dreidimensionale .

Ein zwölfseitiges ist ein Dodekagon. Das  hat zwölf Flächen aus gleichseitigen Fünfecken und das dazu   besitzt dementsprechend zwölf Ecken. Beide zählen zu den . Weitere Zwölfflächner sind das , das  und das . Das  (Würfel) und das dazu duale , die beide ebenfalls zu den platonischen Körpern zählen, besitzen jeweils 12 Kanten.

Die Zahl „Zwölf“ und ihre Symbolbedeutung Die Zwölf als Lebenssymbol:                             Die Zahl Zwölf und ihr Vielfaches begegnet uns in allen Kulturen als eine kosmische Zahl, unsere Welt lebt den Zwölferrhythmus. Sechzig Pulsschläge pro Minute zählen als optimale Frequenz und decken sich im Gleichklang mit der Zeit. Zwei mal zwölf Stunden fasst ein Tag, in zwölf Monaten umkreist die Erde die Sonne. Zwölf Tierkreiszeichen schmücken unser Firmament. Unsere Wahrnehmung und Motorik wird durch zwölf Gehirnnerven gesteuert, unser Herz schlägt vor zwölf Brustwirbeln, unser Darm beginnt mit dem Zwölffingerdarm. Unser Skelett macht 12 Prozent der Körpermasse aus. Zwölf von 20 Aminosäuren stellt der Körper selbst her, der Rest ist essentiell. Zwölf Mittelfußknochen sorgen für Beweglichkeit und unsere Luftröhre ist durchschnittlich 12 cm lang. Der menschliche Organismus regeneriert sein Zellsystem fast vollständig innerhalb von zwölf Monaten neu. Nach der Chakrenlehre entsprechen die sechs vorderen Chakren den sechs auf der Rückseite des Menschen, wodurch dann quasi zwölf Haupt-Chakren entstehen. In der Spagyrik2 verweist die der Zwölf zugeordnete Pflanze Artemisa vulgaris (Beifuß) auf den Sinn des Lebens. Neben der Spagyrik begegnet uns die Zwölf in der Naturheilkunde bei den Schüssler-Salzen, die nach dem deutschen Arzt Wilhelm Schüssler benannt wurden. Bei den zwölf Schüssler- Salzen handelt es sich um homöopathische D-Potenzen einzelner Mineralsalze. Die Zwölf in den einzelnen Kulturen. Wie oben so auch unten, sagte Hermes Trismegistos 3000 v. Chr. Diese Erkenntnis findet sich im alten Orient wieder, der berühmt war für seine Kenntnisse in der Astrologie. Dort galt die Zahl Zwölf als kosmische Zahl der Vollkommenheit und war heilig. In der griechischen Mythologie begegnet uns die Zwölf neben zwölf Gottheiten (siehe unten) und zwölf Titanen in den symbolischen Arbeiten des Herakles sowie seinem Vorgänger, dem babylonischen Gilgamesch – mit dem Unterschied, dass dieser durch zwölf Heldentaten seinen tiermenschlichen Freund Enkidu unsterblich machen wollte, während Herkules Buße tun und die Unsterblichkeit für sich selbst erringen wollte.

Das ist natürlich nicht alles, aber immerhin, das soll erst einmal eine andere Zahl nachmachen.Bitte keine Bewunderung, das alles habe ich eben auch erst in Wikipedia gefunden - und es auch nicht verstanden.  Dennoch, sehr interessant. Fest steht, daß es ein besonderes Jahr wird, so oder so. Gibt es da nicht auch die: “ 12 Geschworenen” und die “ 12 Apostel” ?  So das reicht erst einmal für das neue Jahr,    ... und wer es noch nicht gehört oder gelesen hat, --- alles Gute , usw.

Freitag, 23. Dezember,  nun ist es so weit, alle Nikoläuse sind abgearbeitet, die Weihnachtspost auf dem Weg oder bereits angekommen. Hedi hat die letzten Einkäufe gemacht, obwohl die Geschäfte am Heiligabend bis 21 Uhr geöffnet haben. Hedi bekommt ihren Husten nicht weg und ich habe seit gestern kräftige Zahnschmerzen. Zum Glück war mein Zahnarzt heute morgen da, der mir mit Antibiotika helfen konnte. Wir fahren am 27. nach Bad Windsheim in das Solebad. Für die Partout habe ich das Ruderblatt um ein Drittel verbreitert um etwas mehr Ruderdruck zu bekommen. Jockel hat mir von dem Vorhaben, Backstagen zu montieren abgeraten, probiere es also weiter ohne. Segele ohnehin überwiegend binnen. Das Jahr flog nur so vorbei, man bekam es fast nicht mit. Vermutlich wegen der vielen Arbeit im Club. Nächstes Jahr will ich auf jeden Fall mehr segeln und dazu einen Beitrag von Erich Kästner:

    Spruch für die Silvesternacht

    Man soll das Jahr nicht mit Programmen

    Beladen wie ein krankes Pferd.

    Wenn man es allzu sehr beschwert,

    Bricht es zu guter Letzt zusammen.

     

    Je üppiger die Pläne blühen,

    Um so verzwickter wird die Tat.

    Man nimmt sich vor, sich zu bemühen,

    Und schließlich hat man den Salat.

     

    Es nützt nicht viel sich rot zu schämen.

    Es nützt nichts, und es schadet bloß,

    Sich tausend Dinge vorzunehmen.

    Laßt das Programm! 

    Und bessert euch drauflos!

 

Freitag, 25. November,zu schönes November-Herbstwetter, zu trocken. Befürchte, daß das alles im Dezember nachgeholt wird, wenn der Durchschnitt erhalten bleiben soll und das hat er immer getan. Jeden Abend Diskussion um den Euro. Alle fordern Disziplin … , vor allem von den Anderen! , und jedes Jahr werden neue Schulden gemacht. Gestern neuen Laserdrucker gekauft, der Tintenstrahl kostet einfach zu viel Tinte. Und bei Fremdfabrikaten verstopfen die Düsen. Laser ist bei sw und das macht 90% meines Druckvolumens aus, wesentlich billiger. Aber die Farbdrucke sind nicht akzeptabel, deshalb jetzt zwei Drucker. Laufe jetzt wieder jeden Tag eine Stunde, um mich etwas fit zu halten. 

Mittwoch, 16. November, komme geschockt aus dem Club. 3 m3 Wasser aus unseren Tanks für den Winter, sind verschwunden, wie auch letztes Jahr. Ein Rätsel, daß einem auf den Magen schlägt. Freitag wollen wir nachfüllen und beobachten. Letzten Sonntag im Lunchkonzert beim Hessischen Rundfunk. Sind dann in der Mitarbeiterkantine gelandet für 11, 50 Euro, statt, 54,- Euro. Hat uns hervorragend gemundet Ein sehr preiswertes Sonntagsvergnügen. Ob sich die Finanzmärkte jetzt beruhigen, ich vermute eher nein. Die Gewöhnungsphase ist noch zu kurz. Berluskoni hat ja bereits Rache angekündigt, vielleicht werden ihm die Italiener wieder folgen, ich bin gespannt. Die Spezialisten munkeln ja etwas von 5 Jahren, bis zu einer Entscheidung. Bis dahin werden sie (die Politiker) alles versuchen den Euro in seiner jetzigen Form zu retten, ein Wunder wäre das. Die Kulturellen Unterschiede sind einfach noch zu groß. Stellen wir uns Berluskoni als unseren Regierungschef oder Präsidenten vor,  ... und auf diese Möglichkeiten würde das ja letztlich hinauslaufen.

Freitag, 28. Oktober, wunderbares mildes Herbstwetter, immer noch fast jeden Tag im Club, morgen ist der erste Herbstarbeitsdienst. Vielleicht beruhigt sich nach dem Wetter nun auch der Geldmarkt im Euro. Vom Wichtigsten, nämlich die verschuldeten Haushalte als Verursacher, spricht natürlich, außer den Banken, kein Politiker. Darüber, daß die Regierungen und Regulierungsbehörden alle Staatsanleihen, auch Griechische, als Mündelsicher eingestuft wurden und die Banken dafür kein Eigenkapital dagegenhalten mußten, weil die Anlagen dem Eigenkaiptal gleichgesetzt wurde, spricht natürlich auch niemand. Man hat die Schuldigen und damit kann man sehr gut leben. Der Zorn der Wähler ist in die vermeintlich richtige Richtung abgelenkt, das ist die Hauptsache. Die Zeltlager vor den Banken werden beklatscht. Das ist jedoch für mich der Beweis, daß es immer so weitergehen wird, das Papiergeld ist nicht das Papier wert worauf es gedruckt ist, weil es auf Versprechen von Politikern beruht, die nur für vier Jahre gewählt sind und trotz gravierender Fehlentscheidungen ohne Risiko  mit guter Pension in den Ruhestand gehen.  Der Wähler muß für seine Rente aber ca. 40 Jahre ansparen, daß sind 10 Politikergenerationen unterschiedlichster Couleur. Ich weiß natürlich auch keinen besseren Weg, aber ich sehe die Risiken.  

Freitag, 14. Oktober.Heute die Seiten auf Fusion 12 umgestellt. Erst Probleme, nachdem ich die Hilfe-Anleitung studiert habe, problemlos. Mußte viele unbenutzte Assets löschen, dann lief alles reibungslos, ich bin selbst erstaunt. Das für heute.

Freitag, 07. Oktober. Nicht ohne Grund melde ich mich erst jetzt wieder. Jeden Tag im Club, dazwischen Urlaub und Geschwistertreffen, Club- und Herbstregatta, abends keine Lust mehr. Gedanklich immer am Kran und Kleinigkeiten im Club. Auch mit der 60-Jahrfeier beschäftigt. Nun ist es geschafft. Der Kran steht, ist werkseitig abgenommen und die ersten Boote sind schon aus dem Wasser. Gesegelt bin ich selbst nur im Urlaub mit der Partout, kam in Ffm nicht ins Wasser, mangels Kran. Nun steht noch der Herbst-Arbeitsdienst an, dann geht das Jahr schon zu ende.Das gute Wetter die letzten Wochen hat uns die Arbeit natürlich erleichtert, die Vorboten des Herbstes haben sich allerdings bereits angekündigt. Vor einigen Jahren noch habe ich immer Mitte September meine Wintersachen aus dem Keller geholt, die letzten Jahre erst Mitte Oktober. Meinen Polarkombi für´s Segeln, habe ich schon seit 10 Jahren nicht mehr gebraucht, es tut sich also was mit dem Klima.

Sonntag, 10. Juli.Gestern Abend kam was kommen mußte, die Fauen haben verloren. Aus der Sommertraum. Nicht daß ich es gewußt habe, aber befürchtet. Diesem Druck konnten sie nicht standhalten. Der Pokal war von den Medien bereits fest vereinnahmt, er mußte nur noch abgeholt werden. Kam mir vor wie Ungarn 1954 in Bern. 15 Spiele ungeschlagen, da mußte eben auch noch das 16. her. Die Rechnung ohne den Gegner gemacht. Auf den Boden der Tatsachen geholt. War es die fehlende überragende Spielerin, wie früher die Birgit Prinz es war?  Das Spiel über die Außen hatte mich immer begeistert, was ich bei dieser Weltmeisterschaft fast völlig vermißte. Die überwältigende heimische Kulisse, die Vorschußlorbeeren, ... letztlich der Kopf? Nicht schlimm, im Gegenteil, der Absturz in den Alltag wird bei weitem nicht so hart ausfallen, ... alles hat eben auch seine Vorteile. Nächstes Jahr steht ja bereits Olympia an. Nach der Niederlage ist vor dem Sieg.

Montag, 04. Juli 11,Endlich Regen und kühleres Wetter. Hatte Bedenken, daß Petrus alles in wenigen Tagen nachholt, was er in den letzten 8 Wochen zurückgehalten hatte. Viel Aufregung in den letzten Wochen wegen Griechenland, was ist wahr was nicht, wie lange hält der Euro? In den ernstzunehmenden Informationen der letzten Wochen, rechnen viele Fachleute damit, daß sich die Eurozone nicht von den Defiziten erholen wird, im Gegenteil, die Schulden werden sich so summieren, daß wir spätestens in den zwanziger Jahren mit einer Währungsreform und der Auflösung der Eurozone rechnen müssen. Daraus entsteht dann eine kleine Kernzone mit gleicher Gesetzgebung, Verzicht auf Souveränität, bei sich ähnelnden Mentalitäten. Voran geht natürlich eine entsprechende Inflation. Ein plötzliches Auseinanderbrechen ist wohl nicht vorstellbar. Ich halte das nicht für besonders dramatisch oder unvorstellbar. Bei der Zusammenführung von so vielen unterschiedlichen Mentalitäten kann das gar nicht beim ersten Mal klappen. Auch dabei sind Lernvorgänge nötig. Irgendwie muß man anfangen und wer kennt da schon den richtigen Weg. Kommt Zeit kommt Rat. Daß dabei einige Wenige immer alles schon vorher gewußt haben, ist auch nicht wirklich neu. Verhindern ließe sich das alles mit der schnellen Angleichung der Steuer- und Sozialgesetzgebung sowie das Arbeitsrechtes und die Koordinierung der Verteidigungsausgaben in der Eurozone. Weil das aber wegen Abgabe der Souveränität absolut unmöglich ist, passiert da nichts. Was mir nicht ganz klar ist: Alle Politiker wissen, daß das der einzige Weg in die Zukunft ist. Trotzdem getraut sich kein Politiker diese glaubhaften und vertrauenschaffenden Wahrheiten als Vision und Programm in eine gesicherte Zukunft auf seine Fahne zu schreiben und sich als Führungsfigur zu profilieren. Viel im Club gewesen, Neuer Kran wirft immer neue Probleme auf.    

Sonntag, 08. Mai 11,  Tag der Befreiung, längste Periode ohne Krieg. Ist uns das bewußt? Der Alltag überholt uns, für den Blick zurück haben wir keine Zeit. .... Im April über Ostern, 14 Tage in der Schweiz, in Bisikon/Effretikon. Was uns wieder besonders aufgefallen ist. Angenehme Provinz - Athmosphere. Von Jedemwird man begrüßt und dazu noch freundlich. Die Autofahrer fahren sehr diszipliniert, wegen hohen Strafen bei Verstößen. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden genau eingehalten. Natürlich sehr sauber und Landschaften wie aus einer Märklin -  Ausstellung abgemalt. Man kommt sich vor wie in einer heilen Welt. Wenn man jedoch die Zeitung aufschlägt, liest sich das ganz anders. Wenn man das Titelblatt überschlägt, weiß man nicht ob es die “Süddeutsche”, die “Allgemeine” oder die “Züricher” ist. Haargenau die gleichen Themen! Absolut verblüffend, oder sogar selbstverständlich? Auch dort wachsen die Bäume nicht in den Himmel, wenn es auch manchmal so scheint.

Hatte dort schon einmal in einem Roman geblättert: dtv, Herbert Rosendorfer, “Briefe in die Chinesische Vergangenheit”, ein Bestseller. Sehr gut geschrieben, eine versteckte Gesellschaftskritik, die in sehr viel Humor eingebettet ist. Noch nie so viele Absätze Hedi vorgelesen und herzlich gelacht. Sehr empfehlenswert, sehr kurzweilig, zum Schmunzeln und mehr!

Im Club steht eine sehr bewegte Zeit bevor, “stressig” würde man auf Neudeutsch sagen. Alter Kran defekt, neuer muß aufgestellt werden, Vorher Abbruch das alten Fundamentes, ausgerechnet, wenn ich zur Hessenregatta bin. Anschließend unser Jazz-Konzert am 19.6., dazwischen die Clubregatten. 

Donnerstag, 30. März 11  Schlüsselerlebnis in Norderney: Kommen bei einem Spaziergang auf der Promenade mit einem geringfügig jüngeren Ehepaar ins Gespräch, die aktuellen Themen. Ich gab zu bedenken, daß ich/wir nur wenig dazu beitragen können die Menschheit zu retten, wir müßten auf zwei Drittel unserer Gewohnheiten und “Luxus” verzichten. Wir, Hedi u. ich, haben uns mit der Unauflöslichkeit unseres menschlichen Daseins abgefunden. ... Da sah er mich vorwurfsvoll an und wies auf die strahlenden Kinderaugen hin, für die man alles tun und erhalten müßte, u.s.w.. Daraufhin fragte ich ihn was er tun würde, wenn er seinem Enkel ein Fahrrad schenken will und die strahlenden Kinderaugen auf das 1000 Euro teure Stück blicken würden und nicht auf das für 300 oder 400 Euro teure Stück,  ... denn das macht es ja aus, wenn wir von Verzicht reden ... und wo sollen wir anfangen, wenn nicht bei der Kindern?!. Darauf sah er mich erst, auch mit großen Augen, an und zuckte dann mit den Schuldern. Mit anderen Worten, wir wissen gar nicht um was es wirklich geht und werden die Halbwertzeit der Menschheit immer schneller verkürzen, unausweichlich, weil es in unserer Natur liegt. Der Neandertaler kam ca. 160.000 vor Chr. auf, ich glaube nicht das wir das noch einmal schaffen, was die Mutter Erde vermutlich nicht stören und auch nicht beeindrucken würde. Sie wird sich sehr schnell von der “Homo sabitis” erholen. ... Aber gemach, dann kommen wieder Andere und alles fängt von vorne an. “Von Menschen und anderen Tieren”, eine traurige, aber vermutlich wegweisende Lektüre. (siehe unter -gelesen-) Man kann natürlich nicht alles gut heißen was der Autor darin so entwickelt. Aber wenn der Mensch so vernunftbegabt ist und danach handelt, warum baut er dann Atomkraftwerke, greift in den einen Bürgerkrieg ein, in den anderen nicht, und warum haben wir 40% Nichtwähler, wenn wir gleichzeitig Jagtbomber schicken um Wahlen durchzusetzen, zu denen dann keiner geht? Das soll man verstehen, ich nicht.

Dienstag, 28,03.11,aus Norderney zurück, haben zwei Wochen sehr frische Luft genossen. Nicht einmal die Schirme aufgespannt oder den Ostfriesennerz ausgepackt. Habe gelernt, daß N. das erste Seebad an der Norsee-Küste war, 1800 und kurz darauf Staatsbad, die Sommerresidenz der Hannoveraner. Mit Konversationshaus und Spielbank. In den nächsten Jahren bereits über 500 Gäste, die im Regelfall mehrere Monate blieben, schon allein wegen der komplizierten und mühseligen Anfahrt. Heute über 200.000 Gäste mit über einer Million Übernachtungen, bei ca. 6000 Insulanern. Wir waren sehr überrascht, alles vom feinsten, von den Uferbefestigungen bis zu den reichlich vorhandenen Toiletten. Davon in kürze mehr.  ... Guttenberg, Erdbeben, Tzunami, Libyen, Wahlen. Ein Urlaub der uns auf Trab hielt, nach den Spaziergängen am Starnd und durch die Geschäfte. Guttenberg: Ich weiß nicht warum, ich bin froh, daß er weg ist, wenn das  die sogenannten neuen Politiker sind, die sich das Volk/Wähler wünscht, dann gehöre ich zu eine Minderheit. Japan: “Der Mensch und andere Tiere”, das Buch kann ich nur jedem empfehlen. Wir werden ausschließlich von unseren Gefühlen gesteuert, der Verstand setzt, wenn überhaupt, erst ein, wenn es zu spät ist. Siedlungen auf auf sprudelnden Vulkanen oder zumindest an den Rändern. Ich habe mich auch von Beurteilungen der Atomtechnik und deren Beherrschbarkeit einlullen lassen. Nach einem Erdbeben kann man alles wieder aufbauen, .. bis zur neuen Zerstörung, das kann man aber nach einem Supergau in einem Atom-Reaktor eben nicht, das macht den Unterschied,  ... um das richtig einzuschätzen bedurfte es leider erst dieser Katastrophe, deren Ausgang noch lange nicht klar ist. Wahlen: Ich habe mir diesen Ausgang gewünscht, obwohl ich bisher immer eine Farbe gewählt habe, die gar keine ist. Die Grünen sind zu bedauern. Sie werden sich jetzt als Elite fühlen, die alles besser wissen und voraus gesagt haben, das wird ihnen noch bitter aufstoßen. Die Bevölkerung weiß noch gar nicht was sie da gewählt haben. Um die langfristigen Ziele der Grünen zu erreichen, müssen wir auf zwei Drittel unseres täglichen Bedarfes verzichten oder bei Erhaltung des gleiche Lebensstandards die Weltbevölkerung auf ein Drittel des jetzigen Bestandes reduzieren. Kurzfristig werden sie an ihrer eigenen Klientel scheitern, weil die keine neuen Stromtrassen und Windräder in unmittelbarer Nachbarschaft zulassen werden. Der CO2-Ausstoß wird um ein vielfaches steigen, genau das Gegenteil, was sie eigentlich wollen. Ich mache schluß, nicht alles auf einmal.    

Freitag, 25.02.11, interessante Woche, die Angst machen kann, aber nicht muß. Libyen, Guttenberg, Dax. ..  Nach Gaddafi, was wird dann? Daß sich das in Ägypten so schnell beruhigt hat, halte ich für ein Wunder, aber W. wiederholen sich nicht. Ist es ein Vorteil für Israel, wenn die Geldgeber der Palestinänser ausfallen? Guttenberg ist gestürzt oder nur gestolpert? Andere vor ihm sind wegen Lapalien gefallen. Gegen ihn besteht zumindest ein erheblicher Anfangsverdacht. Er gibt nur das zu was er unbedingt muß, Im Gegenteil er versucht seinen peinlichen Rückzug sogar noch als besonders ehrenwert und glaubhaft zu  verkaufen. Das macht mir am meisten Angst. Ein/unser Volk hebt eine Charismatiker in den Himmel, der noch nichts geleistet hat, nur Sündenböcke entlassen hat, um seine Haut zu retten. (3 Jahre in der Politik kann ja wohl noch kein Lebenswerk sein) Wie leicht sind wir zu verführen? - vermutlich sehr leicht. Ein “Führer-Typ” ist eben nicht angreifbar. Erworbenes Grundvertrauen, vermutlich mit der Aussage: “In Afghanistan herrscht Krieg”) Hat er das ganze Volk - und die Bildzeitung, hinter sich gebracht. Die Kanzlerin benötigt ihn um eine unpopuläre Reform durchzupeitschen die keinerlei  Konzept hat. Sie nutzt ganz geschickt seine Popularität, - nur wie lange hält das? Ich bin gespannt, sicher nicht mehr lange. Heute hat der Nachfolger seines Doktorvaters öffentlich geäußert: “Guttenberg ist ein Betrüger”. Der Dax fällt. Nicht schlimm, Gelegenheit zum Nachkaufen, sofern man hat. Da die Gelddruckmaschinen (in der EU unkontrolliert) bereits heiß laufen und die Anleger in Sachwerte investieren werden, muß man nur Geduld haben. Bezeichnend: Die einen behaupten der Dax geht bis auf 12.000 , andere sehen ihn bei 1.000, man isz sich also fast einig. Augustin im Streit mit Julian. Hochinteressant: Erbsünde, Sexualität, Frauen. Lt: Augustinus - ganz verkürzt - sucht Gott einige Auserwählte aus, die seine Gnade empfangen, alle Anderen kommen ins Fegefeuer, weil  Adam mit seinem Samen ein für alle mal die Sünde an alle seine Nachkommen (die ganze Menschheit) weitervererbt hat. Auch die Taufe kann daran nichts ändern, aber ev. verbessern. Seine Theorien (afrikanischer Philosoph) wurden vom Papst 420 v.Chr. anerkannt, sein Gegner Julian, der das als Quatsch bezeichnet hat, weil alle Menschen vor Gott gleich sind, wurde vom Papst verbannt. Augustinus beruft sich im Wesentlichen auf falsch übersetzte Texte von Paulus, was er aber nicht zugeben will. (verkürzt dargestellt). Wegen der weltlichen Ausschweifungen der Bischöfe, wurde 1046 das Zölibat eingeführt.

Sonntag, 20.02.11, Heute wieder kalt und ungemütlich, wie schon die letzten Tage, habe mich am Mittwoch im Club etwas erkältet, Bad genommen. Soeben Buchbesprechung mit Philos.Prof. Kurt Flasch, “Kampfplatz der Philosophie” werde ich mir besorgen.  Gerade habe ich den Link einer Buchbesprechung gefunden: http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&dig=2009%2F12%2F12%2Fa0085&cHash=559b802595 Diese Woche im hr2, Mathematik/Phys. Prof. Harald Lesch ein Mann der die Math. und Physik unter die Leute bringen will. Gratulation. http://abenteuerforschung.zdf.de/  Nun werde ich bestätigt, daß es zwar Perfektionisten gibt, aber keine Perfektion, auch keine Wahrheiten, überall sind Fehler und Abweichungen eingebaut, sonst gäbe es kein Altern und wir würden nicht sterben. Das Sterben hat mit dem Zerfall der Atome zu tun. Kleine Abweichungen in den Schwingungen, auch die Urbausteine der festen Materie bestehen nur aus Schwingungen, lassen uns altern und sterben, was ein Glück. Noch eins: Wissenschaft kann nur beweisen wie es nicht ist, nicht wie es ist! Die Erkenntnis wie es wirklich ist, wird sich immer weiter entwickeln und verändern. Getreu “des Gebetes des älter werdenden Menschen”, von Theresia von Avila: .... 7. Absatz: “Lehre mich die wunderbare Weisheit, daß ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.” (!515-1582)

Montag, 14.02.11, ich bin immer erstaunt, wie naiv mir die vielen Kommentare, auch wieder Ägypten, vorkommen, oder bin ich es selber? Ganz wenige getrauen sich den Finger auf die Wunde zu legen und machen in Optimismus. Nun stellt sich heraus, daß man vermutlich den Falschen wegdemonstriert hat. Die Macht lag nicht bei Mubarak, sondern beim Militär, er war nur der Repräsentant. Dem Militär und den Generälen gehört wohl halb Ägypten, lassen die und ihre Clans sich abwählen? Ägypten hat weniger als 10% vom Inland-Bruttosozialprodukt von Israel, auf die Bevölkerung umgerechnet und der überwiegende Anteil davon ist in den Händen des Militärs und pensionierter Generäle! Ägypten ist ein bettelarmes Land. Sollen die Frösche den Sumpf austrocknen? Das ist noch lange nicht zu Ende, aber vielleicht irre ich mich, hoffentlich.

Samstag, 11.02.11,Man kann gar nicht anders, Kairo ist überall, in diesen Tagen. Ich muß da immer an 1989 denken. Um so größer der Jubel, um so stärker der Katzenjammer. Wie “um Gottes Willen” will man jetzt innerhalb eines halben Jahres, aus einer feudalen, eine   demokratische Gesellschaft zaubern. Selbst bei uns in Deutschland gibt es mehr Demokratieskeptiker als Befürworter, der starke Mann muß her, vermutlich den, den man gerade verjagt hat.  Die einzelnen Familienstrukturen sind noch komplett patriarchalisch, auf Ehrenkodexen beruhenden Verhaltensweisen aufgebaut, daß ein schnelles Umdenken undenkbar erscheint. Machtwechsel ohne Gesichtsverlust sind in dieser Gesellschaft noch nicht vorgesehen und werden deshalb auch ohne erbitterte Kämpfe nicht stattfinden können, was aber in Demokratien Voraussetzung ist. Wird die unabdingbare Gewaltenteilung eingeführt und dann auch praktiziert werden? Ich glaube nicht. Ob das den Ägyptern bewußt ist? Diese fundamentalen Bewußtseins- und Verhaltensänderungen werden Generationen dauern. Von der Rolle der Religion ganz abgesehen. War den Ostdeutschen, ich komme selbst aus Leipzig, bewußt in welche Wettbewerbsgesellschaft sie sich hineindemonstriert hatten? Wohl kaum, entsprechend groß war der Frust. Es ist ein Anfang, mehr nicht, alles ist offen. Wer soll eigentlich den vielen jungen Leute Arbeit geben? Hoffen wir das Beste. Eins soll wohl wahr sein, die Verknappung und Verteuerung der Oelreserven heizt die Börsen an, profitieren werden wir.    

Mittwoch 09. 2. 2011. Interessante Sendung hr2, Evolution. Der Mensch unterscheidet sich auch damit von anderen Lebewesen, daß er am besten schwindeln/lügen und täuschen kann. Wer das am besten kann, ist am erfolgreichsten. Chinesen z.B. verachten Partner, auch Geschäftspartner, die diese Technik nicht beherrschen oder anwenden. Sie gehen davon aus, daß der Partner das weiss und genau so macht. Ich denke da an “die Lüge in der Politik”, dieses Thema füllt ganze Bibliotheken. Ich glaube eher, daß man die nur selten nachweisen kann. Frauenquote in den Vorstandsetagen. Natürlich ist es immer problematisch, wenn man sich als Mann dazu äußert, dennoch. Wer zahlt die Gehälter der erzwungenen Ernennungen zur Erreichung der Quote, wer haftet für die Entscheidungen dieser armen Frauen? Es geht da oft um Zehntausende von Arbeitsplätzen. Wenn eine Aktionärsversammlung seine Vorstandsmitglieder bestätigt und die Firma geht in die Knie, ist das deren Sache. Was ist aber, wenn ein Gesetz das Geschlecht dieser Personen vorschreibt? Ist das Sozialismus? Wo ist die Quote im öffentlichen Dienst? Sind die Grünen eine bessere Partei weil sie eine Quote von 50% haben? Aber, ... vielleicht sind das auch überholte Gedanken und Vorstellungen aus der gewohnten Männerwelt. Hier ein Link in Wikipeda

Dienstag, 08.02.2011. Sonntag Nachmittag, 90zigster Geburtstag von Gustl gefeiert. Der Stammtisch richtete das aus, weil der Kandidat keine Geschenke wollte, gute Idee. Wieder interessante Stammtischgespräche. Gejammer: “ wie schwer es die jungen Leute heute haben”, mir sind die Tränen gekommen, “früher wäre alles besser und billiger gewesen”. Als ich fragte: “wie lange er 1965 für ein Brot und eine Waschmaschine hat arbeiten müssen?” , war er erst erstaunt und dann perplex. Nämlich drei bis 10 mal so lange wie heute. Daß ich mein Auto verkaufen mußte, um mir eine Jolle leisten zu können, ... und heute? ... haben viele zwei Autos, zwei Boote, Haus oder Eigentumswohnung.  Ja aber ...,  “Die jungen Leute müssen zu viel arbeiten, die Armen”.  “Willkommen China!”, kann ich da nur sagen. Wenn das so weiter geht, wird die Hauptstatt von Europa in 50 Jahren Peking heißen. Wenn die Deindustrialisierung so weiter geht, kann man sich das sehr gut vorstellen.. Wenige wollen noch einen ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Zweig studieren, weil man da etwas nachrechnen könnte, sondern lieber, ein Fach im sozialwissenschaftlichen Bereich, da bleibt immer alles offen und unbestimmt. Technik macht Angst, da könnte etwas schief gehen, lieber philosophieren, (was ich auch gerne mache) da bleibt alles offen ... und was kümmert mich meine Meinung von gestern. Der Zeitgeist hat das Gefühl, nun genug geleistet zu haben, alle wollen nur noch ernten, auch schon die jungen Leute. Warum anstrengen, wenn doch bereits alles da ist?  Vermutlich eine Art evolutionärer Vorgang, somit haben auch Andere einmal die Chance des Überholens. Aber, vielleicht sehe ich zu schwarz, hoffentlich.

Morgen Abend jedenfalls erst einmal zu einem kleinen Jazz Konzert mit Rainer Heute, was seine kleine Band bei einer Neueröffnung einer Weinhandlung in Eschborn gibt, wir freuen uns.

Sonnabend, 05.Februar 2011, Mildes Februarwetter, heute 1 St. gelaufen. Gestern JHV im Club. Eine der schnellsten der letzten Jahre, genau 1 1/2 Stunden. Mit gutem Besuch von 48 Mitgliedern, ein Drittel des Mitgliederbestandes, das soll uns mal einer nachmachen. Ein Spiegelbild der guten allgemeinen Stimmung im Club. Weiter im FYC.

Donnerstag, 27.01. 11, gestern mit Bus in Düsseldorf auf der Interboot gewesen. Immer wieder interessant, wenn sich auch die persönlichen Interessen verschieben. Hedi fragte mich heute morgen, was mich besonders interessiert hätte oder aufgefallen wäre. Zusammengefaßt habe ich folgendes geantwortet: 1. Die vielen neuen sportlichen 17/18 ft. Yachten zwischen 5,50 bis 6 m-Boote. Die 5,5 meter-Klasse, Mini-Cupper, sind besonders beliebt. Bei Windstärke 3 kommen die bereits ins gleiten und laufen angeblich von 11 bis 20 Knoten, wenn es aufbrist. Das war ganz spannend.19 bis 25.000,- Fast alles aus polnischer Produktion, macht einen sehr guten Eindruck. Euro  2. “Class 2 M” Ein neues offenes Kielboot, 7,5 m, aus La Rochelle (FR). Ganz modernes, aufgekantetes Unterwasserschiff im Heckbereich, selbstlenzend, 450 kg, 27 qm Segelfläche, ich war begeistert.Euro 40.000,-.  3. Das immer wieder von mir bewunderte 12 ft. Dinghy aus Mahagoni und Eiche, von einer Werft in Litauen. Euro 10.000,-.  4. Modellsegelboote, für 198,- Euro bekommt man bereits ein absolut segelferiges Boot (Open 60 Classe) für 198,- Euro, einschließlich Lagerbock ! Damit könnte man im Club herrliche Matchrace-Regatten veranstalten und das sehr preiswert.  - Immer, wenn man mal nachmittags müde wird auf den Beinen, findet man etwas Hochinteressantes, was alles Andere vergessen läßt.

Dienstag, 25.01.11  Sitze nun seit ca. 4 Wochen am PC, heute die letzten Seiten vom FYC fertig. Muß am Text noch viel feilen und ergänzen. Hatte die Jahre versehentlich alle gelöscht, nun muß die Erinnerung her. Morgen mit dem Buß nach Düsseldorf auf die “Interboot”. Im Club ist nun alles soweit wieder i.O. Der höchste Stand am 19.01. hat den Clubraum nicht erreicht, nur den Spindraum. Viel Schlamm in der Werkstatt, dem Geräteschuppen und auf dem Slip.

Montag, 17.01.11. Zwei große Erleichterungen. 1. Bin jetzt mit der Homepage wieder im reinen. Hatte 14 Tage lang große Probleme wegen einem kleinen Fehler. Mein Programm Fusion 11 hat die “index html” - Seite nicht im Hauptverzeichnis gespeichert, sondern unter “Lokaler Publikation”. Damit konnte der Besucher die Seite im Server nicht erkennen und abrufen. Das hat mich ca. 100 Stunden am PC gekostet. Dreimal Programme geladen und die komplette Homepage 3 mal neu aufgebaut. Nun steht sie wieder. Die Seiten vom FYC muß ich ganz neu machen, auch die Texte, sie sind bei dem vielen hin und her kopieren und löschen verloren gegangen.  Die zweite: Noch hatten wir im Club nur ein kleines Hochwasser im Spindraum, nun soll diese Nacht die zweite Welle folgen, sind gespannt, in den Räumen ist alles vorbereitet.

Sonnabend, 01. Januar 2011, Ich begrüße die Besucher im neuen Jahr 2011. Nun sind bereits die ersten 10 Jahre des neuen Jahrhunderts Geschichte, so wie das im September geschriebene auch. Ich sitze seit Mitte Dezember an einem neuen PC Windows 7 und versuche alles wieder ins Reine zu bringen. Wegen meiner vorangegangenen übliche Sorglosigkeit, eine heiden Arbeit. Habe aber dabei die Homepage neu gestaltet. Den Text konnte ich retten, alle Bilder neu eingestellt und Text neu formatiert. Wenn man das alles vorher gewußt hätte. Habe zusätzliche Zeit gewonnen, weil die Weihnachtsfahrt in die Schweiz wegen dem unsicheren Wetter ausgefallen ist. Gestern schönen, kurzweiligen Silvesterabend im Club verbracht, nun steht bereits das Sauerkraut für die hoffentlich nicht ausgehenden Scheine und das Erbsenpüree, für das nötige Kleingeld, auf dem Ofen. Draußen neblig mit nieselndem Schnee bei um die null Grad. 

Freitag 12. November 2010,  Video vom Bootswaschplatz im Internet. Habe heute eine interessante Entdeckung gemacht. Als ich 2005, unsere ersten Anläufe für den Bootswaschplatz machte, fand ich keine Einträge bei „Bootswaschplatz“. Meine Frage danach im Yacht-Forum, wurde mit “Spinner” und ähnlichem beantwortet, nur einer aus Berlin hat vernünftig geantwortet und mir tatsächlich etwas weitergeholfen. Heute finde ich auf der ersten Seite von Google bereits 11 Einträge mit interessanten Beiträgen. Nun die Frage: Sind das alles nur neue Einträge oder hat sich da in den letzten Jahren tatsächlich so viel getan?  

Mittwoch, 10. November 2010, sitze seit zwei Wochen am PC wegen der “Blauer Flagge” für den Club, heute die vorletzten Anlagen mit Fotos und erklärenden Texten erstellt. Treffen uns heute im Club wegen den noch fehlenden, auf den neuesten Stand zu bringenden Plänen für Haus u. Gelände. Die letzten Wochenenden für die Arbeitsdienste unterwegs gewesen, zwischendurch den Zauberer bei Freunden zu Helloween, gespielt. Kinder hatten großen Respekt und ich wieder eine der seltenen Guten Taten erledigt.

Montag, 25. Oktober 2010, nachdem der Waschplatz fertiggestellt ist, hat sich eine neue Aufgabe ergeben. Wir hatten bei der letzten JHV beschlossen, uns um die “Blaue Flagge” für Sportboothäfen für 2010 zu bewerben. Auszeichnung von Umweltverbänden, siehe auch neue Seite. Da wir im Club keinen Umweltbeauftragten mehr haben, habe ich mich nun bereit erklärt die Beantragung zu übernehmen. 17 Seiten aufgelistete Bedingungen! Ich konnte “Gott sei Dank” Harald Reccius mit ins Boot holen. Ich werde versuchen die Beantragung auf der neuen Seite zu dokumentieren, heute Nachmittag haben wir die erste Besprechung im Club. Am 30. November ist Einsendeschluß!                        
Sonnabend, 16. Oktober 2010, Wetter die letzten Tage schnell kühler geworden, mit mehr Wind. Wareen diese Woche viel unterwegs, und sonst am PC gesessen. Filme geschnitten und aufgeräumt. Habe eine neue Seite mit “... gelesen” eingerichtet. Dabei festgestellt, daß ich zwar vieles gelesen, aber das Meiste wieder vergessen habe, deshalb mir vorgenommen, wieder von vorne anzufangen.                                                            
Freitag, 08. Oktober 2010, der Bootswaschplatz ist mit der “Sirene”, von G. u. Karin Wezel eingeweiht worden, wir sind etwas stolz. Ich habe vom Bau ein Video (52 Min) gedreht. Davon eine Kurzfassung von 9 Min. in YouTube unter “Bootswaschplatz” gestellt. Mindstens 50 Stunden vor dem PC.                                               

Dienstag, 03. Oktober 2010, tolle Clubregatta beim Absegeln, größere Beteiligung, 22 Boote, als an unserer Herbstregatta, trotz widriger flauer Windbedingungen. Der Clubmeister kann nun ermittelt werden, Clubmeister der Jollen und Kreuzer. Vielleicht können wir nächstes Jahr in drei Klassen, zusätzlich “Offene Kielboote” Starten. Tolles Kuchenbuffet und und abschließendes Grillen.                                                                      

Sonntag, 26. September 2010, kommen soeben aus dem Club, vom Nachmittagskaffee. Nächste Woche letzte Clubregatta für die Clubmeisterschaft. Können nun sogar drei erste Plätze vergeben für die Startgruppen: Jollen, Kreuzer und Offene Kielboote. Der Regattaleiter ist mit Gerhard Reccius auch gefunden nun noch die Besatzung für die Begleitboote finden. Irgendwie regelt sich alles. Die Seite “Bootswaschplatz” ist auch fertig. Nun bin ich an der Seite “Das Jahr 2010 im FYC”. Schluß für heute.                                                                   

Sonnabend, 25. September 2010, wieder mal auf den “Seiten”. Seit sie mich zum Takelmeister im Club überredet haben, ist für Anderes fast keine Zeit mehr. Die Homepage habe ich heute rigoros zusammengestrichen, alle alte Zöpfe weg, hatte ohnehin keine Resonanz oder ganz wenig. Fange die Seiten des FYC ganz neu an. Dieses Jahr viel Aktivitäten im Clu. Jollenslip erneuert, die letzten Wochen einen Bootswaschplatz am Kran eingerichtet. Versuche das alles im Jahresrücvkblick zu dokumentieren. Versuche seit Tagen meinen Bericht über den Waschplatz über PDF in die Seiten zu bringen, bisher ohne Erfolg. Entschließe mich wieder zur konventionellen 1:1 -Methode.                            

August 2010: ... Und tatsächlich, haben im Urlaub in Laboe, die “Molly” entdeckt, am Liegeplatz direkt vor dem Restaurant der “Baltic-Sea-Marina”! Leider nur Filme, kein Foto gemacht. Sie ist perfekt in schuß und der neue Eigner hat viel Freude mit ihr, ... was uns natürlich auch freut.                                                                 

Mittwoch, 28. Juli 2010, es regnet, jetzt schon seit einer Woche mit Unterbrechungen, nach einer fünfwöchigen Hitzeperiode, seit der Johanniswoche mit dem Siebenschläfer. Aber wir haben es geahnt, erst zu heiß und schwühl, jetzt zu naß und kühl..... Ich habe die ganze zeit noch an der “Partout” gebastelt, bis sie Anfang letzte Woche endlich ins Wasser kam. Drei mal gesegelt, es ist ein Genuß mit dem Boot zu segeln. Aber auch teuer genug, dieses Refit. Heute wieder eine Rechnung eingetragen, bis jetzt 35.000,- Euro ausgegeben, ob ich das jemals wieder bekomme? Eine Augenweide ist sie allemal und gut segeln tut sie dazu. Am 7. August wollen wir 10 Tage nach Laboe in die Kieler Förde fahren und die “Partout” mal richtig laufen lassen. Leider kann ich an der “German-Classic” nicht teilnehmen, weil an diesem Wochenende eine Hochzeit in Hamburg ist. Vielleicht nächstes Jahr. Für die 20. Jubiläums- Hessenregatta im Mai 2011 habe ich eine First 36,7 reserviert, YST-Zahl. 88, mal sehen                                                            

Pfingstmontag, 24. Mai 2010 , seit Samstag Nacht von der Hessenregatta zurück. Am Anfang naß und stürmisch, dann kühl und trocken mit sonnigen Abschnitten. Dank richtiger Kleidung nicht gefroren. Sonntag wegen Starkwind Wettfahrt gestrichen, am Montag von Burgtiefe gleich nach Stubbeköping im Grönsund, über 50 Meilen. Erst Spinnaker, dann halber Wind, dritter Platz in unserer Gruppe mit der Hanse 311 “Hanna”, sollte das das beste Ergebnis bleiben. Schöner Segeltag. Wind 4 bis 2 Bft. Am Dienstag nach Warnemünde, mit Kurs “voll u. bei” Wind 2-3 Bft, 6. Platz in der Gruppe. Hafentag in Warnemünde kühl aber schön, sonnige Abschnitte. Donnerstag gleich nach Burgtiefe zurück, weil für Freitag wenig Wind vorhergesagt wurde. Ca. 40 sm direkt gegen an, bei 2 bis 3 Bft. 7. Platz in der Gruppe. Fuhren gleich in die Charterbasis in Heiligenhafen durch, Anleger um Mitternacht, nach einem Absacker um 01 Uhr in der Koje. Hatten dann am Freitag genug Zeit zur Übergabe. Gesamtwertung 4. Platz (!) auf dem Treppchen. Außerdem gewann ich selbst den Hauptgewinn bei der Tombola, ein GPS-Gerät 72H von Garmin! Also eine rundherum erfolgreiche Woche für die Crew. Außer mir: Kurt Oppermann, Karsten Krause und Dieter Faaß. Siehe auch Bericht Ostseezeitung und Hessenregatta                

Freitag, 14. Mai 2010: Lange nichts geschrieben, viel zu tun gehabt. Die Funktion als Takelmeister im Club nimmt doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht, vor allem im Frühjahr, wenn die Saison beginnt. Außer diesem Druck im Club kam als zusätzliche Belastung der SRC-Schein (Beschränkt gültiges Funkbetriebszeugnis, nur für UKW-Anlagen) dazu. 250 Fragen auswendig lernen, dazu 28 englische Diktattexte und die praktische Prüfung mit dem DSC-Controler. Das hat Nerven gekostet. Wollte mir eigentlich keine dieser Prüfungen mehr zumuten. Wenn ich jedoch noch chartern will, ist dieses neue Funkzeugnis Bedingung, also habe ich mich entschieden. Dank einiger Nachsicht bei der praktischen Prüfung ging dann alles gut. Keiner unserer 18 Clubmitglieder ist dann letztlich durchgefallen, was wir mit einem kleinen Umdrunk am Mittwoch gewürdigt haben. Morgen früh um 5:30 Uhr starten wir nach Heiligenhafen zur Hessenregatta, übernehmen dort eine Hanse 311 “Hanna” und segeln am Nachmittag nach Burgtiefe, zum ersten Start am Sonntag. Das Wetter ist mit 10 Grad kühl angesagt, vielleicht aber günstige Winde zwischen 3 u. 4 Bft. aus NW-lichen Richtungen. Im laufe der Woche soll es etwas milder werden, die nw-liche Wetterlage soll aber bleiben. An der “Partout” habe ich die Wasserlinie begradigt und einen blauen Streifen darüber gezogen. Der Kiel wurde noch einmal etwas gekürzt und das Ruderblatt modifiziert. Für den el. Motor wurde der Akkukasten mit den Bord-Anschlüssen und dem 24V-Anschluß für den Motor fertiggestellt. Die Lithium-Eisenmangan-Akkus sind vorgeladen, nun ist nur noch die innere Verdrahtung zu verlegen. Der Mast wurde im Herbst neu lackiert, der muß wieder getakelt werden. Also wird es Anfang Juni bis sie wieder schwimmt. Das solls gewesen sein für heute, nach der Hessenregatta mehr.                                                                  

19. Januar 2010: Neues von der “Partout” hier. Das neue Jahr rennt schon wieder und im März wollen wir für 3 Wochen zur Kur nach Borkum, also muß ich mit den Restarbeiten langsam anfangen. Außer gilt es sich für das Funkzeugnis SRC vorzubereiten, was wir in diesem Frühjahr im Club machen wollen. Leider eine Vorschrift zum Chartern. Also müssen wir nochmal das Gehirn bemühen, wenns gelingt. Ich habe mir die Fragen aus dem Internet geholt und fange schon einmal an. Es sind über 250 mögliche Fragen, deren Antworten man auswendig lernen muß. Ich habe mir zum Anfang für jeden Tag zehn Stück vorgenommen, dannl ade ich mir zusätzlich ein Lernprogramm dafür runter. Mal sehen.                    

2. Januar 2010, “Prosit Neujahr!” allen Lesern/Besuchern der Website und natürlich die obligatorischen Wünsche für eine “gute Gesundheit”, als Grundlage für das gute Bestehen des kommenden Jahres. Ich tippe darauf, daß es halb so schlimm wird wie allgemein befürchtet, denn, was allgemein befürchtet wird, trifft überwiegend nicht ein. Der Rest wird sich schon hinrütteln. Das neue Jahr haben wir im Club begonnen. Die “alte Garde” schrumpft immer weiter zusammen, aber Qualität geht eben über Quantität. Die Kojen sahen uns gegen 3 Uhr. Hedi hat eine Erkältung aus dem alten Jahr mitgebracht, die muß sie nun erst einmal loswerden.


 

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