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Im Frühjahr 1965 wurde die reine Sommerfeldschale, aus Mahagoniefurnier, ohne Deck und jegliche Einbauten, per Bahn geschickt, nachdem ein Abholversuch im Februar scheiterte. Danach baute ich die Schale zügig in der Werft Heim, in Darmstadt (Cytra-Motorboote) aus, bei der ich als Bootsbauer arbeitete.
1965/66 Wurde eine sehr erfolgreiche Regattasaison, so daß ich das Boot nach einem Jahr gut verkaufen konnte.
Hier ein Foto vom Urlaub in Orth auf Fehmarn mit Rolf, Kurt u. Christel. Nach einer Inselumrundung an einem Tag, konnte ich mich zwei Tage nicht mehr bewegen, - Kreuzschmerzen.
Darauf folgte der zweite Ausbau mit einer Schale (Emu III) von Hein in Elmshorn, der damals sehr bekannt für seine schnellen Jollen war. Hier war das Deck und die wenigen Einbauten bereits vorhanden, ich ergänzte das mit den Beschlägen und dem Rigg. Das Boot wurde sofort verkauft. Inzwischen war ich bei Herrn Sippel beschäftigt, der einen Bootshandel aufbauen wollte. Wir fingen Mit Korsaren von Schöchl an, von dem ich dann auch ein Boot segelte, den EMU IV.
Mit Herrn Sippel fing dann 1968 die “Dickschiffperiode” an. Sein erstes Schiff war eine Kielschwerter vom Typ “Delphin”, die “Südwind”. Es folgte eine Breeon 11 m, von Franz Maas in Breskens, bis 1972.
1977 Danach kam der Appetit nach Mehr. Als Test baute ich mit Erne Oetken einen 1 Zyl. Saab-Motor in unser Arbeitsboot ein, auf dem Bild der Stapellauf.
1977 Das war dann auch der Startschuß für das erste eigene “Dickschiff”, die Forgus 35 “HEKLA” Ausgebaut in ca. 2000 Stunden, in 2 Jahren von September 1978 bis Mai 1980
1983 Wollte ich eine kleine Charterflotte mit Forgus-Yachten aufbauen. Zur Hanseboot kaufte ich das Ausstellungsschif, eine Forgus 31. Leider war die Zeit noch nicht reif und von Ffm aus etwas schwierig
1986 Das vierte Schiff, ca. 3000 Stunden von 1986 bis 1989. Eine Mittschwertyacht aus Aluminium von Koopmans. Gebaut von Kesteloo in Brouwershaven. Und das kam so: In einer Phase beruflicher Unsicherheit, wollte ich eine kleine Charterfirma aufbauen und ließ mir dafür dieses Alu-Schiff in Brouwershaven, bei Kesteloo bauen. Das Modell-Angebot, was auf Charter ausgerichtet ist, gab es damals noch nicht. Das klappte nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Deshalb hatte ich mich finanziell etwas übernommen und verkaufte sie 1991 wieder, mit erheblichem Verslust. Nach meiner Zeit bei Klimsch hatte ich mich 1989 mit der Steinschlag- Reparatur selbständig gemacht. Wenn ich diese erfolgreiche Entwicklung geahnt hätte, hätte ich die “Anna L.” nicht verkaufen müssen!
1995/96 bis 2001 ergab sich die Gelegenheit mit dem Kauf der Catboot-Schale von meinem Bruder Rolf, worauf ich zugriff. Aus Altersgründen konnte Hedi ab 2008 nicht mehr mitsegeln, sie war körperlich einfach überfordert. Alleine, und Hedi zu Hause, das wollte ich nicht. Also versuchten wir schweren Herzens die “Molly” zu verkaufen, was 2009 gelang. Nun liegt sie in der Marina Baltic Bay, direkt vor dem Reataurant.
2006 kaufte ich aus Langeweile und weil ich in Ffm was zum Segeln haben wollte, die gebrauchte Seggelling-Jolle und brachte sie über Winter technisch auf den neuesten Stand.
Ehemalige “Passepartout” Bj. 1948, bei Vidoli/Crans, Schweiz, Konstr. Copponex
2007/9 Hedi konnte aus körperlichen Gründen keine Seetörns mehr mitmachen, deshalb verkauften wir die Molly. Damit konnte ich mir einen alten Traum mit einer “Meteryacht” erfüllen, die ich auch allein segeln konnte. Kaufte eine 15m2-SNS, Bj. 1948 in Crans, bei Vidoli, aus der Schweiz und restaurierte sie von 2007 bis 2009, in ca. 2000 Stunden. Die 15m2-SNS/ Int.4mR-Yacht “Partout” war geboren. Ein alter Traum von einer “Meteryacht”, die ich hinter meinem Omega ziehen konnte, wurde verwirklicht.
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